VB Logo 

 

 

Am vergangenen Samstag fand der letzte, und vielleicht wichtigste, reguläre Spieltag der Saison 2014/15 statt. Neben der Spielgemeinschaft Post SV/Bayern 07 Nürnberg war außerdem noch die SGS Erlangen zum Gastgeber aus Rothenburg angereist.

Im Spiel gegen die SGS Erlangen stand für den Post SV Nürnberg die stärkste Mannschaft der Bezirksliga Mittelfranken auf dem Feld. Für die Nürnberger Mannschaft, bereits sicher auf dem zweiten Tabellenplatz, war mit einem 3-Punkte Sieg (mindesten 3:1 nach Sätzen) der direkte Aufstieg in die Landesliga noch möglich.

Grade wegen der Bedeutsamkeit der Begegnung gingen die Spieler des Post SV mit einigem Respekt in die Partie. Die Mannschaft aus Erlangen dagegen, die sich bereits gegen den TSV Rothenburg „warmspielen“ konnte, fand wesentlich schneller ins Spiel. Trotzdem konnte Nürnberg bis zur Mitte des ersten Satzes mithalten, musste den ersten Satz dann aber abgeben (21:25). Der nächste Satz entschied sich dann komplett in den Köpfen der Nürnberger: Da jedem klar war, dass man sich keinen weiteren Satzverlust leisten konnte, wurde das Spiel der Nürnberger immer nervöser. Das Team aus Erlangen nutzte die Schwächephase aus, um den zweiten Satz gegen vollkommen neben sich stehende Nürnberg zu gewinnen (16:25). Mit der Möglichkeit des direkten Aufstiegs verschwand auch die Nervosität des Post SV. Anknüpfend an die Leistung der vergangenen Spieltage fand das Nürnberger Team endlich in die Partie und entschied prompt die folgenden drei Sätze für sich (25:20, 25:23, 15:13). Jedoch war klar, dass man trotz des Sieges den direkten Aufstieg der SGS Erlangen überlassen musste. Coach Münch kommentierte: „Spielerisch sind wir einer Mannschaft wie Erlangen auf jeden Fall ebenbürtig, wir lassen uns nur viel zu schnell nervös machen. In solchen Situationen sind besonders Spieler wie unser Außenangreifer Klaus Wenzel wichtig, der mit Motivation und Kampfgeist maßgeblich dazu beigetragen hat, dass wir das Spiel noch gedreht haben“.

Weniger relevant war das folgende Spiel gegen den TSV 2000 Rothenburg. Relativ souverän gewann der Post SV Nürnberg die ersten zwei Sätze (25:16, 25:18). Danach ging Nürnberg, sicherlich auch durch die Enttäuschung des ersten Spiels gezeichnet, die Partie etwas zu entspannt an: Unkonzentriertheit und ein hohes Maß an Eigenfehlern führten zu zwei Satzverlusten in Folge (15:25, 17:25). Da jedoch niemand die Saison mit einer Niederlage beenden wollte, rissen sich alle im spielentscheidenden Satz zusammen und erkämpften den Spielsieg (15:4).

Nach diesen knappen Erfolgen müssen die Volleyballherren des Post SV Nürnberg in die Relegation, um in die Landesliga aufzusteigen. Gegner sind der TV Haßfurt (aus der Bezirksliga Unterfranken) und der VfL Nürnberg (aus der Landesliga). Die Spiele werden am 18. April im Hans-Sachs-Gymnasium in Nürnberg stattfinden, Spielbeginn ist 14 Uhr. Für Verpflegung und musikalische Unterhaltung ist gesorgt!